Windows-Diashow: Wechselnde Hintergrundbilder einrichten
Warum ein Hintergrundbild, wenn es hundert sein können? Die eingebaute Diashow wechselt deine Desktop-Bilder automatisch – vom Minutentakt bis zum Tagesrhythmus, auf Wunsch in zufälliger Reihenfolge. Die Einrichtung dauert zwei Minuten; hier steht auch, welche Einstellungen sich lohnen und was die Diashow den Akku kostet.
Diashow in 4 Schritten einrichten
Bilderordner anlegen
Kopiere alle gewünschten Bilder in einen eigenen Ordner, z. B. „Wallpaper“ im Bilder-Verzeichnis.
Hintergrund-Einstellungen öffnen
Rechtsklick auf den Desktop, „Anpassen“ wählen und den Bereich „Hintergrund“ öffnen.
Diashow aktivieren
Wähle als Hintergrund-Art „Diashow“ und lege über „Durchsuchen“ deinen Bilderordner fest.
Intervall und Reihenfolge einstellen
Wähle unter „Bild ändern alle“ das Intervall von 1 Minute bis 1 Tag und aktiviere bei Bedarf die Zufallswiedergabe.
Intervall, Zufall und Anpassung
- Intervall: 30 Minuten oder 1 Stunde sind ein guter Kompromiss – häufigere Wechsel lenken bei der Arbeit ab.
- Zufallswiedergabe: Ohne sie zeigt Windows die Bilder in fester Reihenfolge; mit ihr bleibt die Sammlung überraschend.
- Anpassung: „Ausfüllen“ ist auch für Diashows der beste Standard, da gemischte Bildformate ohne Balken dargestellt werden.
- Sofort weiterschalten: Rechtsklick auf den Desktop → „Nächster Desktophintergrund“ springt manuell zum nächsten Bild.
- Mehrere Monitore: Windows verteilt automatisch unterschiedliche Bilder auf die Bildschirme – Details zum Mehrschirm-Setup unter Dual-Monitor-Hintergrund einrichten.
Den perfekten Bilderordner vorbereiten
Die Diashow ist nur so gut wie ihr Ordner. Drei Regeln zahlen sich aus: Erstens sollten alle Bilder mindestens deine Monitorauflösung haben – zu kleine Motive werden unscharf hochskaliert (was dein Monitor braucht, sagt dir der Artikel zur Hintergrundbild-Auflösung). Zweitens wirken Sammlungen mit einheitlicher Stimmung ruhiger als wilde Mischungen – etwa nur Naturmotive, nur minimalistische Bilder oder eine selbst erstellte Farbserie aus dem Hintergrund-Generator. Drittens: Windows liest nur den gewählten Ordner selbst, keine Unterordner. Nachschub in hoher Auflösung findest du legal über die besten Gratis-Wallpaper-Quellen.
Akku und Leistung: das kostet die Diashow
Jeder Bildwechsel weckt kurz Festplatte und Grafik – für Desktop-PCs irrelevant, am Notebook aber messbar. Deshalb pausiert Windows die Diashow im Akkubetrieb standardmäßig; in den Hintergrund-Einstellungen kannst du sie auch für den Akkubetrieb zulassen. Realistische Einordnung: Bei Intervallen ab 30 Minuten ist der Effekt minimal, im Minutentakt mit großen 4K-Bildern spürbar. Wenn dir der Akku wichtig ist, lass die Standardeinstellung – am Netzteil läuft die Diashow ohnehin normal weiter.
Alternativen: Blickpunkt und Wallpaper Engine
Keine Lust, selbst Bilder zu sammeln? Windows-Blickpunkt (in Windows 11 als Hintergrund-Art wählbar) liefert täglich neue Bing-Fotografien frei Haus – mehr dazu unter Windows 11: Hintergrund ändern. Wer statt wechselnder Standbilder echte Animationen will, greift zu Software wie Wallpaper Engine; was sie kann und kostet, klärt der Überblick Wallpaper Engine: Animierte Desktops.
Häufige Fragen
Warum stoppt die Diashow im Akkubetrieb?
Windows pausiert die Diashow standardmäßig, um Strom zu sparen. In den Hintergrund-Einstellungen lässt sich die Option aktivieren, die die Diashow auch im Akkubetrieb zulässt – auf Kosten von etwas Laufzeit.
Kann die Diashow Bilder aus Unterordnern anzeigen?
Nein, Windows nutzt nur die Bilder direkt im gewählten Ordner. Bilder aus Unterordnern werden ignoriert – lege deshalb alle Motive flach in einen Ordner.
Zeigt die Diashow auf zwei Monitoren verschiedene Bilder?
Ja, bei mehreren Monitoren verteilt Windows unterschiedliche Bilder aus dem Ordner auf die Bildschirme und wechselt sie im eingestellten Intervall.
Wie erzwinge ich sofort das nächste Bild?
Rechtsklick auf eine freie Stelle des Desktops und „Nächster Desktophintergrund“ wählen – der Eintrag erscheint, sobald eine Diashow aktiv ist.