Sperrbildschirm-Hintergrund ändern: iPhone, Android und Windows
Der Sperrbildschirm ist das Bild, das du am häufigsten siehst – und auf iPhone, Android und Windows lässt er sich unabhängig vom Home-Screen bzw. Desktop gestalten. Hier sind alle drei Wege kompakt, plus Motiv-Tipps für Always-on-Displays.
iPhone: Sperrbildschirm per Langdruck
Sperrbildschirm gedrückt halten
Entsperre das iPhone per Face ID oder Code, bleib aber auf dem Sperrbildschirm. Halte ihn dann gedrückt, bis die Galerie-Ansicht erscheint.
Neuen Hintergrund anlegen
Tippe auf „+“ und wähle ein eigenes Foto oder eine Apple-Vorlage wie „Fotos“, „Farbe“ oder „Astronomie“.
Stil anpassen
Wische seitlich durch die Farbfilter, passe die Schrift der Uhr an und füge bei Bedarf Widgets hinzu.
Speichern
Tippe auf „Hinzufügen“ und wähle, ob der Home-Screen dasselbe Bild als Paar erhält oder separat angepasst wird.
Du kannst mehrere Sperrbildschirme parallel anlegen und per Langdruck zwischen ihnen wechseln. Alle Details – inklusive Tiefeneffekt, bei dem das Motiv die Uhr überlappt – stehen unter iPhone-Hintergrund ändern.
Android: Sperrbildschirm getrennt festlegen
Auf Android läuft der Weg über dasselbe Menü wie beim normalen Hintergrund: freie Stelle auf dem Startbildschirm gedrückt halten, „Hintergrund und Stil“ (Name variiert je nach Hersteller) öffnen, Bild wählen – und im letzten Schritt „Sperrbildschirm“ statt „Startbildschirm“ als Ziel antippen. Alternativ öffnest du ein Foto in der Galerie und wählst „Als Hintergrund festlegen“. Die Grundlagen erklärt Android-Hintergrund ändern; Galaxy-Besonderheiten wie Video-Sperrbildschirme und das Always-on-Display behandelt Samsung-Hintergrund ändern.
Windows: Sperrbildschirm in den Einstellungen
Einstellungen öffnen
Drücke Windows-Taste + i und öffne „Personalisierung“ → „Sperrbildschirm“.
Quelle wählen
Stelle „Sperrbildschirm personalisieren“ von „Windows-Blickpunkt“ (automatisch wechselnde Microsoft-Fotos) auf „Bild“ oder „Diashow“ um.
Eigenes Bild wählen
Klicke auf „Fotos durchsuchen“ und wähle dein Bild – ideal in der Auflösung deines Monitors, also meist 1920×1080 oder 3840×2160.
Der Sperrbildschirm ist unter Windows unabhängig vom Desktop-Hintergrund – und noch einmal getrennt vom Anmeldebildschirm mit dem Passwortfeld. Wie die drei zusammenhängen, erklärt Windows-Anmeldebildschirm: Hintergrund ändern.
Always-on-Display: die richtige Motivwahl
Handys mit Always-on-Display zeigen Uhr und teils ein abgedunkeltes Motiv dauerhaft an. Dafür gelten eigene Regeln:
- Dunkel gewinnt: Auf OLED-Panels bleiben schwarze Pixel komplett aus. Ein überwiegend dunkles Bild – bis hin zum reinen schwarzen Hintergrund – spart messbar Akku.
- Wenig Feinzeichnung: Das AOD dimmt stark; filigrane Details verschwinden ohnehin. Klare Formen und Silhouetten bleiben erkennbar.
- Uhr freihalten: Platziere das Hauptmotiv unten oder seitlich, damit Uhr und Benachrichtigungen es nicht verdecken.
Passende Hochformat-Motive und legale Gratis-Quellen findest du unter Handy-Hintergrund; die nötigen Pixelmaße für jedes Gerät listet Welche Auflösung braucht mein Hintergrundbild?. Eine ruhige Farbfläche als Sperrbildschirm erstellst du dir in Sekunden im Hintergrund-Generator.
Häufige Fragen
Kann der Sperrbildschirm ein anderes Bild zeigen als der Home-Screen?
Ja, auf allen drei Plattformen: iPhone und Android fragen beim Festlegen, wofür das Bild gelten soll. Unter Windows sind Sperrbildschirm und Desktop-Hintergrund ohnehin zwei getrennte Einstellungen.
Was ist Windows-Blickpunkt?
Windows-Blickpunkt lädt automatisch wechselnde Microsoft-Fotos als Sperrbildschirm. Wer ein eigenes Bild möchte, stellt in den Sperrbildschirm-Einstellungen von „Windows-Blickpunkt“ auf „Bild“ oder „Diashow“ um.
Welches Motiv eignet sich für ein Always-on-Display?
Dunkle, kontrastarme Motive mit wenigen hellen Flächen. Auf OLED-Displays bleiben schwarze Pixel aus – ein überwiegend dunkles Bild spart dadurch Akku und lenkt weniger ab.
Warum verdeckt die Uhr mein Motiv?
Uhr, Datum und Widgets liegen fest im oberen Bereich des Sperrbildschirms. Wähle einen Bildausschnitt, bei dem das Hauptmotiv in der unteren Bildhälfte oder seitlich liegt – beim iPhone kann das Motiv die Uhr mit dem Tiefeneffekt sogar leicht überlappen.